Unsre tägliche Energie gib uns heute… Ja, Energie ist für uns ähnlich wichtig geworden wie das tägliche Brot.
Auch wir haben in diesem Sommer begonnen, Experimente mit ein wenig Solarstrom im Haushalt zu machen. Unsere Waldrandlage lässt zwar keine große Lösung zu, aber Strom für Kaffee, Tee, aufgeschäumte Milch oder Handy und Tablet-Aufladungen können wir aus der Natur holen. Wir staunen, wie schnell selbst an bedeckten Tagen die Energie doch wieder „herein“ kommt und immer wieder anzapfbar ist – einfach so. Welche Kraft steckt dahinter, permanent, ob man es nun nutzt oder nicht.
Das lässt uns noch stärker über Gott, den Schöpfer, staunen. Er hat schon immer um die Sonnenenergie gewusst, längst bevor Menschen auf die Idee kamen, sie zu ernten. Pflanzen, Tiere und wir Menschen sind abhängig von seinen geschaffenen Bedingungen. Wenn er seine Güte und die Treue aussetzen würde, mit der er Sonne und Luft täglich zur Verfügung stellt, wäre es aus mit uns. Demütig und dankbar trinken wir unseren Cappuccino mit der geschenkten Energie. Dabei denken wir auch an jede andere Form von Kraft, die er schenkt. Gestaltungskraft, Kraft etwas zu meistern, Durchhaltekraft. Das ist der Doron-Gedanke: alles als Geschenk zu nehmen und ihm wieder zu bringen, so wie es in Römer 11,36 steht: Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!