Unser Lebenswasser-Programm hatte mit Corona ein jähes Ende gefunden. Mit der Geschichte der Krüge unter dem Wasserfall wollten wir Menschen ermutigen, sich ganz der Fülle zu öffnen, die Jesus uns verspricht. Und uns dem zu stellen, was uns daran hindert, ganz aus seiner Kraft zu leben. Bilder, Lieder und Texte zum Thema waren entstanden, eine Menge kleiner Kärtchen mit Gottes besonderen Verheißungen, zum Mitnehmen gedruckt. Die Nebelmaschine sollte sein lebensspendendes Anliegen stark erlebbar machen. Zwei oder drei bewegende Konzerte haben wir noch in guter Erinnerung und Studioaufnahmen mit fermate gemacht. Aber dann wurde es still um die Krüge und ihre wunderbare Botschaft. Unser Team und viele Gemeinden veränderte sich in der Zwischenzeit. Der Schwung war raus.
Für eine Gemeindekaffee – Veranstaltung haben wir es kürzlich wieder ausgegraben. Den Texten mit Poetry-Slam einen neun Schliff verpasst und das alte Anliegen in kleinem Rahmen wieder unter Leute gebracht. Es hat einfach gutgetan, Gottes unerschöpfliche Quelle in Erinnerung zu rufen. Gerade jetzt, in einer von großen Fragen und bedrückenden Unsicherheiten geprägten Zeit: Er will uns mit Energie und Lebensmut versorgen, ohne Unterbrechung und in jeder Lage. Wir glauben, Menschen brauchen das mehr denn je.